Joe

Mein Name ist Johannes Heinemann. Aufgewachsen bin ich in Watzenborn-Steinberg in der Stadt Pohlheim im Herzen von Mittelhessen. Nach meinem Abitur an der August-Hermann-Francke-Schule in Gießen habe ich zunächst für ein Jahr das Studium der Mathematik an der TH Darmstadt angetestet und eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel absolviert, bevor ich beim Studium der Informatik an der FH Gießen-Friedberg meine eigentliche Berufung entdeckte. Dort habe ich 1998 auch mein Diplom in Informatik erhalten, mein Studienschwerpunkt war medizinische Informatik.

Anschließend arbeitete ich für fast 18 Jahre in einem Krankenhaus in Wiesbaden, wo ich als Systemadministrator eingestiegen bin und zuletzt die EDV-Abteilung leitete mit 7 Mitarbeitern und einem Auszubildenden.

Unter dem immer größter werdenden Stress haben mein Körper und meine Seele gelitten, so dass ich mich für eine kurze Auszeit entschieden habe. Aus kurz wurde ziemlich lange, da ich mir zu Beginn selbst nicht eingestehen wollte, dass ich einen Burnout habe. Ich habe in dieser Phase auf dem Bau meiner Schwester geholfen, meinen Eltern in der Zeit ihrer Krankheit im Haushalt geholfen und meine Kenntnisse in der Softwareentwicklung erneuert. Das Ergebnis sieht man u.a. in diesem Blog.

Nun wende ich mich wieder meinem gelernten Beruf zu und setze meine Kenntnisse und Fähigkeiten in kleinerem Maßstab ein, um Menschen zu helfen, die wiederum Menschen helfen.

Hobbies

Zunächst muss ich gestehen, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe bzw. umgekehrt, ich habe also fast immer irgendwas an meinen Computern zu schaffen, mal sind es Hardwarebasteleien mal Softwareprojekte und manchmal versuche ich mich auch selbst in der Entwicklung.

Weiterhin mein wichtigstes Hobby ist Musik hören – und zwar alle erdenklichen Stilrichtungen außer Volksmusik. Vorzugsweise höre ich „klassische“ Musik aus dem Zeitalter des Barock, opulente Orchesterwerke aus der Zeit der Klassit und der Romantik, Soft-Jazz, melodische Titel aus Pop und Rock und diverse andere Musik je nach Gemüt und Laune. Manchmal genieße ich die Musik von der analogen Schallplatte, zu anderen Zeiten bevorzuge ich CDs oder andere digitale Konserven.

Musik selber machen war immer wieder mein Ziel, als Kind habe ich mich vier Jahre mit Klavierunterricht herumgeplagt, jedoch keinen Lehrer gefunden, der auf meine persönlichen Stärken und Schwächen eingegangen ist. Diverse andere Intrumente habe ich auch wieder aufgegeben, nur dem Chorgesang bin ich etliche Jahre treu geblieben.

Seit einigen Jahren habe ich mein Interesse an der Ahnenforschung entdeckt und bin nun eifrig daran, meinen Stammbaum zu erforschen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. Man entdeckt dabei einige interessante Zusammenhänge und stößt auf Geschichten, die das eigene Leben in ein ganz anderes Licht stellen.

berufliche Projekte

mein größtes Projekt vor der Auszeit war die Einführung eines neuen Klinik-Informationssystems bei meinem Arbeitgeber, also der zentralen Software im gesamten Krankenhaus. Dieses Projekt benötigte etwa ein Jahr Vorlaufzeit bis zum unterschriftsreifen Vertrag und anschließend habe ich mit meinen Mitarbeitern innerhalb von einem halben Jahr die Umsetzungsphase gestemmt, die zur Jahresmitte 2015 abgeschlossen war. Dies war mein bisher größtes Projekt im Hinblick auf Projektpersonal, Projektbudget und vor allem im Hinblick auf die Anzahl der betroffenen „Kunden“. Das Projekt ging pünktlich in Echtbetrieb, der volle Umfang der Vorgängerlösung wurde ersetzt, weitere Module wurden fortlaufend hinzugefügt.

Zuvor habe ich gemeinsam mit einem Software-Entwickler und einem externen Partner ein Web-Portal für niedergelassene Ärzte entwickelt und etabliert, um die Kommunikation zwischen den verschiedenen sog. „Sektoren“ im Gesundheitswesen zu verbessern.

private Projekte

da ich niemals einfach nur nichts tun kann, brauche ich immer wieder auch privat kleine Herausforderungen, die ich dann in gemütlichem Tempo realisiere.

Ein privates Projekt, mit dem ich mehrere meiner Hobbies verbinde, ist das inhaltlich sinnvolle Taggen und Sortieren von klassischer Musik, was mit typischen Bordmitteln von herkömmlichen Wiedergabegeräten oder den digitalen Dateiformaten eine nicht zu unterschätzende Aufgabe ist. Projektstatus: Im Moment sammle und strukturiere ich die Informationen.

Ein weiteres Projekt ist die Beschreibung von Zusammenhängen der menschenverachtenden nationalsozialistischen Strukturen in Deutschland der 30er und 40er Jahre mit dem normalen Leben der Menschen in ländlichem Gebiet. Da die betroffenen Personen aus meinem Vorfahrenkreis alles gläubige Christen waren, möchte ich hier auch den Konflikt zu biblischen Aussagen aus dem Römerbrief Kapitel 13 herausarbeiten („Jeder soll sich der Regierung des Staates, in dem er lebt, unterordnen. Denn alle staatliche Autorität kommt von Gott, und jede Regierung ist von Gott eingesetzt.“ – Römer 13,1 Neue Genfer Übersetzung). Dies wird eine schwierige Aufgabe, an der ich auch meine Wertmaßstäbe neu zurechtrücken kann. Projektstaus: Definition eines griffigen Themas.

Ein Projekt, das mich schon lange fasziniert, das ich aus zeitlichen Gründen aber nicht so recht verwirklicht habe, ist die Planung und der Bau eines eigenen Audio-Röhrenverstärkers.

Veröffentlichungen

Meine einzige echte Veröffentlichung bisher war meine Diplomarbeit, aber möglicherweise werde ich diese Plattform in Zukunft nutzen, um andere Dokumente zu veröffentlichen, die ich verfasst habe.

Auszüge daraus erscheinen hier im Blog als einzelne Artikel. Damit setze ich mir selbst kleine erreichbare Ziele und trainiere fortlaufend meine Schreibfertigkeiten.